Bild: Bristenstock oberhalb Amsteg


Sonntag, 13. Oktober 2019, 17 Uhr

Chilbi-Sonntag mit
Fränggi Gehrig, Akkordeon, Carlo Camma, Saxophon,

und Hanspeter Müller-Drossaart, Moderation


Liebe Kulturinteressierte

 

Zum ersten Anlass von «AMSTÄG! Literatur & Musik» mit Leonor Gnos und Claudia Muff kamen über 120 Personen

ins Hotel Stern und Post. Es war ein wundervoller Abend mit vielen angeregten Gesprächen an einem traumhaften Ort.

 

Dieses Jahr sind drei Anlässe geplant, nächstes Jahr vier. Die nächste Lesung können Sie sich bereits vormerken:

 

Sonntag, 13. Oktober 2019, 17 Uhr, im Hotel Stern und Post, Amsteg. Ein Chilbi-Anlass mit Musik und Texten von Urner Liedern, wie Zogän-am-Boogä von Bärti Jütz oder Spott-Liedern des Andermattners Ady Regli wie «Dr Tyfel het dr Lätz erwitscht». Hinter den, für heutige Ohren, scheinbar harmlosen Liedern, stecken Protest und Kritik an Obrigkeit, Geistlichkeit und Religion. So war im Kanton Uri das Tanzen bis 1947, ausgenommen an der Chilbi oder der Fasnacht, nicht gestattet. Hanspeter Müller-Drossaart erzählt die Geschichten hinter den Spottliedern und rezitiert die Liedtexte...

Der Historiker Rolf Gisler-Jauch schreibt im ‹Urikon›, dem Urner Online-Lexikon: «So hatten denn ‹d Silener Buäbä› und die restlichen Tanzfreudigen ‹ds Tanzä und das Liäbälä›  also nicht nur wegen des mangelnden Geldes im Volkslied, sondern vor allem wegen der Opposition der Geistlichkeit und ihrer in dieser Sache hörigen Behörden am Chilbisonntag weiterhin ruhen zu lassen. Das Tanzbein wurde deshalb an der so genannten Nachchilbi, am Chilbimontag, umso freudiger geschwungen: ‹Düli düli düi pfyyft ds Klaarinett, hittä gähmmer nit i ds Bett!› Bei den Bauern blieb am Sonntag dadurch der Hund noch nützlicher als das Milchvieh. Er stand als Wächter vor dem Haus, und sobald Bärri knurrte, passte das Tanzvolk auf, die Handorgel und das Mäitli wurden fahren gelassen und die Spielkarten zur Hand genommen.»

Sind Sie auch dabei? Wir würden uns freuen.

 

Christof Hirtler

bildfluss-Verlag

 

 

Anreise mit ÖV: Das Hotel Stern und Post ist gut erreichbar, Bushaltestelle direkt beim Hotel.

Anreise mit dem Auto: Autobahn A2/E35 bei Ausfahrt 38 verlassen, Richtung Amsteg, Bristen, Gurtnellen,

Parkplätze beim Hotel.

 

Organisiert wird «AMSTÄG!» vom bildfluss-Verlag / Christof Hirtler, Altdorf. Partner sind die Gemeinde Silenen und das Hotel Stern und Post, Amsteg.

Vielen Dank: Gemeinde Silenen / Hotel Stern und Post, Amsteg / Zürich Versicherung / Raiffeisenbank Urnerland / Kanton Uri / Korporation Uri / Dätwyler Stiftung


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Im Herbst 2019 erscheint der neue Roman von Heidy Gasser: Die Verführerin.